Eine Zumutung!

27. Juni 2018 von Antje Garrels-Nikisch

Mit der Absicht, tatsächlich nachhaltiger leben zu wollen, ist ein sich rasant ausbreitendes Netz von Zumutungen verbunden.

Stimmt.
Es ist beipielweise nicht leicht, sich wenn es wirtschaftlich durchaus möglich ist, dafür zu entscheiden, beruflich immer öfter nicht zu reisen, sondern sich im digitalen Raum zu treffen. Oder dass du dich sozial auch mal sperriger gibst als gewohnt, weil du inzwischen überzeugt bist, dass sich wirklich mehr als nur ein bisschen ändern muss, ...

Andererseits ...
Mit zunehmendem Annehmen von Zumutungen kommen mir hinter jedem Verwerfen gewohnter Abläufe und Ansichten unerwartete Eindrücke. Da lauern Chancen, wo ich vorher eher diffuse Gefahr wahrnahm.
Reduzierter Hausmaschinenpark? Keine eigenes Waffeleisen? Das kann bedeuten, Gleichgesinnte kennenzulernen, die ihr Zeugs so gern verleihen wie ich meine Getreidemühle.

... bringt's was.
Reduzierter Kundenkreis? Zumutungen anzunehmen, führte mich zu einer Verlagerung meiner professionellen Ziele. Weniger finanzielles Einkommen zu akzeptieren, gibt mir die Freiheit, Prozesse zu verstärken, die ich als wirklich nachhaltig einschätze. Ich biete Kunden nichts von der Stange, sondern helfe, eine Haltung zu finden, mit der sich ambitionierte Wege durchhalten lassen.
Ich coache Menschen, die wissen, dass sie in komplexen dynamischen Situationen keine perfekten Entscheidungen treffen können und lernen wollen, mit dem eigenen Profil besser zu surfen. Solche Menschen kennenzulernen, freut mich jedesmal enorm.

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