Grenzenlose Freiheit? Quatsch.

10. Mai 2018 von Antje Garrels-Nikisch

Ich habe es probiert und damit experimentiert, mir von nichts und niemandem was sagen zu lassen. Unterwegs habe ich jede Menge Leute getroffen, die vor offenen Käfigtüren hockten und Freiheit von anderen forderten, statt einfach 'rauszufliegen.

Restriktionen können helfen, ...
Ich begrüsse Restriktionen, wenn sie in die von mir gewünschte Richtung gehen und für alle gelten. Etwa, wenn in einer Stadt eine neue Überbauung mich zwingt, mein Mobiltitätsverhalten zu überdenken. Zwingt es mich? Nein, ich habe es bereits vorgedacht und will mein Mobilitätsverhalten gründlich ändern. Das klappte nur bisher nicht. Aber hier ist es anders: Man zwingt mir keinen Parkplatz auf, man bietet mir gar nicht erst einen. Genau das habe ich gebraucht, denn allein hat nicht funktioniert, was ich hinkriegen wollte: Endlich mein Auto abzuschaffen.

Die Geschichte ist fiktiv, ich habe schon lange keine eigenes Auto mehr. Aber was drin steht, stimmt.

... auch wirklich zu tun, was man richtig findet
Es ist viel leichter, etwas tatsächlich auch zu tun, von dem man schon sicher ist, es wäre endlich nötig. Hat ja auch geklappt, als es darum ging, dass vielerorts in Europa das Rauchen nicht mehr überall erlaubt war. Hätte niemand gedacht, habe ich damals oft gehört, dass sich das Frankreich oder Italien umsetzen lässt. Ich würde meinen, das Potenzial an Leuten, die endlich damit aufhören wollten, war schon da. Auch wenn diese Disposition noch nicht zu sehen war, sondern verstellt von der Annahme, kein Franzose würde auf die Gauloise zum Croissant verzichten.

Regeln von oben sind nicht immer schlecht und Menschen wollen sicher nicht wirklich grenzenlos frei sein. Das zu meinen ist - sorry - Quatsch.

Welches sind die Regeln, die du im Sinne deines sustainable you begrüßen würdest? Das herauszufinden helfe ich dir gern.

Mehr über sustainable you Coachings erfährst du auf meiner Internetseite