Sozial nachhaltig

30. Apr. 2018 von Antje Garrels-Nikisch

Irgendwie landet fast jede Diskussion ganz schnell in der ökologischen Ecke des Dreiecks soziale, wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit. Muss ja nicht stimmen, aber in meiner Ecke kommt das so in etwa hin. Manchmal ist noch die Rede von Klimaflüchtlingen, so ganz am Rande, aber meistens geht's recht schnell um Umweltthemen im engeren Sinn.

Umwelt retten: mit wem?
Wenn man bedenkt, dass oikos eigentlich sowas wie haushalten bedeutet und das nun wieder wirtschaften und das nun wieder jeder Mensch auch mit sich selbst muss, ...
Der langen Rede kurzer Sinn: gute soziale Nachhaltigkeitspolitik macht man nicht, damit irgendwelche ominösen "kleinen Leute" oder "die Mitarbeiter" sich oberflächlich gesehen wohlfühlen.

Geschätzte Köpfe zeigen viel mehr Hände
Um Moral geht es dabei nicht. Sondern darum, dass wer die Macht dazu hat, die Köpfe, deren Hände das erarbeiten, was wirtschaftlich erfolgreich machen soll, sinnvollerweise mitdenken lässt. Die sind nämlich entgegen eher unüberlegten Vermutungen meist auch nicht blöder als man selbst, sondern denken nur anders. Das wiederum nützt im Allgemeinen guten Lösungen: wenn sie aus mehr als einer Sicht durchdacht sind.
Unstrittig ist es gut im Hinblick auf die begehrte wahre Liebe der Kunden, wenn möglichst viele engagiert an Unternehmens- oder Organisationszielen arbeiten, die sie richtig gern befördern. Weniger um befördert zu werden, als weil sich Arbeit um einiges leichter lieben lässt, wenn sie mit etwas Eigensinn gewürzt ist.

Und das ist jetzt der moralische Teil: dass Unternehmen, die soziale Nachhaltigkeit sichtbar pflegen, bitte ihre Produkte bevorzugt abgekauft werden.

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