Dreiecksbeziehungen

23. Juni 2018 von Antje Garrels-Nikisch

Prominente Dreiecke
Im Feld Sustainability sind zwei Dreiecke prominent, über die öfter mal und immer wieder anders nachzudenken sich lohnt.

ökologisch, ökonomisch, sozial
Im Dreieck ökologisch, ökonomisch, sozial wird am Thema Weltretten viel darüber geredet, ob ökologisch nicht die Priorität über ökonomisch haben sollte.
Ich persönlich finde im Moment das soziale Feld besonders spannend, es scheint mir der meist verdrängte Aspekt. Mir scheint das nicht ohne Grund so zu sein: hier lauern die größten Gefahren - wenn es um Verteilungsfragen geht, wird die Sache schnell ideologisch - aber liegt auch ein riesiges übersehenes Nutzenpotenzial.
Je mehr Leute engagiert mitmachen, weil sie sich nicht außen vor fühlen, desto größere Chancen gibt es dafür, dass viele gute Lösungen, die gefunden werden, übernommen und stabilisiert werden.

effizient, suffizient, konsistent
Hier fällt mir immer wieder krass eine aufs Ganze betrachtet unglückliche Kopplung ins Auge: Zwischen ökonomisch im ersten Dreieck und effizient wirkt ein gefährlicher Verstärkungseffekt, da hier wirtschaftlich niedrig hängende Früchte locken. Da Kraft und Aufmerksamkeit immer begrenzt sind, geht längerfristigen Überlegungen Potenzial verloren, was durch Wettbewerbsdruck auch nicht mal einfach so abgezogen werden kann.
Da werden wir noch einiges Hirnschmalz vieler und große Sturheit, das unmöglich Scheinende möglich zu machen brauchen.

ich, du, sustainable you
Dein sustainable you® erreichst du auch in einer Dreiecksbeziehung. Die wechselt im Prozess ihre Schauspieler: Anfangs gebe ich das Instrument ab, das dir im Coachingprozess hilft, dein Nachhaltigkeitspotenzial zu personalisieren.
Im Laufe des Prozesses ziehe mich immer weiter zurück und werde durch dieses personalisierte Tool - dein sustainable you® - ersetzt. Das benutzt du im Laufe konkreter Entscheidungen, die du mit Blick auf Nachhaltigkeit treffen willst.

Mehr über sustainable you® Coachings erfährst du auf meiner Internetseite